Eine Minute in Achtsamkeit

© Foto: Dirk Biermann

 

Wählen Sie dafür einen Platz, an dem Sie für die nächste Minute möglichst ungestört sind.

Sie können genau dort sitzen bleiben, wo Sie gerade sind, oder einen anderen Platz einnehmen.
Sie können stehen, sitzen oder liegen, ihre Augen können geöffnet sein oder auch geschlossen.

Atmen Sie ein- oder zweimal etwas tiefer ein und wieder aus.

Dann wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit so gut es jetzt gerade geht dem gegenwärtigen Moment zu.

Wenn Sie sitzen, spüren Sie, wie Sie hier sitzen.
Wie sich der Kontakt zur Sitzfläche anfühlt, wie die Hände auf den Oberschenkeln ruhen oder im Schoß.

Spüren Sie, wie Sie atmen – und bleiben Sie einige Züge dabei.
Einfach den Atem begleiten, wie er ein- und wieder ausströmt.

Wenn Ihre Gedanken auf Wanderschaft gehen, registrieren Sie, was Sie gerade beschäftigt … und lassen Sie es mit dem nächsten Atemzug wieder los.

Wenden Sie sich wieder dem Atem zu.

Seien Sie freundlich mit sich selbst.

 

Eine Minute genügt für diese Übung.
Atmen Sie zum Abschluss etwas tiefer ein und wieder aus – und machen Sie mit Ihrem Leben weiter.

 

Vielleicht hat sich etwas verändert durch diese eine Minute des Innehaltens. Wenn Ihnen die Übung gefällt, können Sie diese Achtsamkeitsminute wiederholen. So oft sie wollen und bei allen Gelegenheiten, die Ihnen geeignet scheinen. Das kann im Auto vor der roten Ampel sein, in der Schlange an der Supermarktkasse, während einer Besprechung in der Firma, am Küchentisch bei der ersten Tasse Kaffee oder Tee des Tages … oder, oder, oder. Gern auch bei der weiteren Lektüre.
Diese Seite benutzt Cookies. OK